Ich brauche dich nicht, ... ., Wort&Bild Roland Förster
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Roland Förster
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- Registriert: Mo 2. Aug 2010, 14:58
Ich brauche dich nicht, ... ., Wort&Bild Roland Förster
Vermag dich nicht zu heilen - retten, da dies dir selbst obliegt.
Es liegt an mir, mich selbst gut zu umsorgen - mich selbst zu lieben.
In mir - all meine Schatten - meine Dunkelheit,
wie auch mein Licht und Leuchten - anzuerkennen.
Gelingt dies mir bei mir, welch wunderwahrer Weg
mich selbst, zugleich auch dich noch zu bereichern.
So weiß ich um Empfängnis, Geburt, das Leben, Lieben, Hassen.
Das Lernen und das Lehren. Hinnahme und Annahme, Hingabe und Abgabe.
Und: "Solve et couagula."
Das Reden und das Schweigen. Das Sterben zu begleiten
- und ja sogar auch um den eigenen Tod.
Der Schmerz, der innere und auch äußere Krieg, wie auch der Frieden,
sind mir Dozenten, Lehrer und Mentoren.
Tränen der Traurigkeit, auch jene mir zur Freude, begleiten mich
wie treue Weggefährten.
Das stille Lächeln, das laute Lachen - ist mir Erfüllung und Bereicherung.
So bin ich selbst - eigenständig und frei, in meinem Handeln, Sein und Wirken.
Liebe - wie auch Freundschaft - will ich mir und dir schenken.
Sie fließend, "tanzend und singend" reichen.
Frei von Anhaftung - und fern von Erwartungshaltung
an "mich und dich - an uns".
- So, wie sie "mir und dir" von Gott gegeben ist.
Sind wir uns ebenbürtig - und auf Augenhöhe - vertraulich, achtsam
in unser beider Seelentiefen tarierend, addieren wir uns gerne als
zwei "Eigen- und Vollständige Seelen" und kreieren gemeinsam dabei liebend
"großes und kleines Leben".
- Neu und kostbar.
Ich brauche dich nicht, da ich mir selbst genüge.
Doch wähle ich dich gerne,
ist mir dein "Handeln und Wirken"
- dein Sein es wert, dass ich dich
in mein "Leben und Lieben" einlade.
So sind wir klangvoll - bist du, bin ich, in "mir und dir",
in Höhen und durch Tiefen,
einander liebevoll und stimmig.
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