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Gelassen stellen, WK Sonja, Wort&Bild Roland Förster

Verfasst: Mo 29. Dez 2025, 14:25
von Roland Förster
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6x Worte, 6x Texte - ein Wortspiel
Wortkombination: Sonja, 26.12.2025
Haken, Stellen, Krieg, Krug, gelassen, Gabel


Gelassen stellen ( :idea: :arrow: Du-Version)

Dich stellen.
Dein (Ein)Stehen für:

Dich.
Dein Handeln und Wirken.
Dein Hassen und Lieben.
Dein Licht und Deinen Schatten.
Deine Anima und Deinen Animus.
Dein Selbst.

Mal nach zuvor gechlagenem Haken,
in panischer Flucht vor Verletzung.
Oder, vor Glücksgefühl und Lebensfreude.

Mal auf einer Vermutung oder Erahnung gründend,
mit einem noch nebleusen
Erfassen von verborgenen Problemen
und Schwierigkeiten.
Den Haken suchend und findend.
Oder, mit der Feststellung, dass gar
kein Haken vorliegt.

Doch wofür steht das Wort Haken noch?

Dein Festhalten?
Für Verbindung?
Aufhängung in positiver - wie auch
negativer Auslegung?
Anhängung schwerer Last? - Zughaken.

Angeln/Fischen? - Angelhaken.
Im trüben, oder im klarem Wasser.
An tiefen, seichten - oder flachen Gewässern.
In fließenden Bächen und Flüssen
- oder auch in scheinbar still stehenden Gewässern.

Empor kletternd - Aufstieg?
Und/oder absteigend nach unten kletternd - Abstieg? - Kletterhaken.

Für das Abhaken? - Nach Gewinn oder Verlust,
bzw. nach Erfolg oder Misserfolg.

Wie auch immer, sowohl vor Beginn,
wie auch am Ende jedes Deiner inneren und äußeren Kriege,
vor Beginn und nach jedem Ende
eines Deiner alchimistischen Wegstrecken,
im Sinne von .... solve et coagula ....,
stehst Du vor einer Gabelung, stellst Dich
Deiner Wahl und dadurch Deiner Entscheidung anhand verschiedener W-Fragen:

Warum? Oder auch: Warum nicht - bzw. warum nicht mehr?
Wofür? Oder auch: Wofür nicht - bzw. wofür nicht mehr?
Wie? Wieviel? Wie hoch? Wie tief? Wie weit?
Wie lange? Oder auch: Wie lange noch?
Wann und Wo? Wenn nicht hier und jetzt,
wann dann?

Du weißt darum: Die Frage allein heilt Dich - heiligt.

Doch urplötzlich erfährst Du, all Deine Fragen sind still
und stellen sich Dir nicht mehr.

Antworten formen sich für Dich von selbst.
In Dich hinen - in Dir - und zugleich aus Dir hinaus.

Denn Deine Existenz lädt Dich ein.
Gelingt es Dir Dich gelassen zu stellen,
schöpfst Du Krug um Krug all Dein
Leben und Sterben.

Du Liebst.
Dein Sein.



Gelassen stellen ( :idea: :arrow: Ich-Version)

Mich stellen.
Mein (Ein)Stehen für:

Mich.
Mein Handeln und Wirken.
Mein Hassen und Lieben.
Mein Licht und meinen Schatten.
Meine Anima und meinen Animus.
Mein Selbst.

Mal nach zuvor gechlagenem Haken,
in panischer Flucht vor Verletzung.
Oder, vor Glücksgefühl und Lebensfreude.

Mal auf einer Vermutung oder Erahnung gründend,
mit einem noch nebleusen
Erfassen von verborgenen Problemen
und Schwierigkeiten.
Den Haken suchend und findend.
Oder, mit der Feststellung, dass gar kein
Haken vorliegt.

Doch wofür steht das Wort Haken noch?

Mein Festhalten?
Für Verbindung?
Aufhängung in positiver - wie auch negativer Auslegung?
Anhängung schwerer Last? - Zughaken.

Angeln/Fischen? - Angelhaken.
Im trüben, oder im klarem Wasser.
An tiefen, seichten - oder flachen Gewässern.
In fließenden Bächen und Flüssen
- oder auch in scheinbar still stehenden Gewässern.

Empor kletternd - Aufstieg?
Und/oder absteigend nach unten kletternd - Abstieg?
- Kletterhaken.

Für das Abhaken? - Nach Gewinn oder Verlust,
bzw. nach Erfolg oder Misserfolg.

Wie auch immer, sowohl vor Beginn,
wie auch am Ende jedes meiner inneren und äußeren Kriege,
vor Beginn und nach jedem Ende
eines meiner alchimistischen Wegstrecken,
im Sinne von .... solve et coagula ....,
stehe ich vor einer Gabelung, stelle ich mich meiner Wahl
und dadurch meiner Entscheidung anhand verschiedener W-Fragen:

Warum?
Oder auch: Warum nicht - bzw. warum nicht mehr?
Wofür? Oder auch: Wofür nicht - bzw. wofür nicht mehr?
Wie? Wieviel? Wie hoch? Wie tief? Wie weit?
Wie lange? Oder auch: Wie lange noch?
Wann und Wo? Wenn nicht hier und jetzt, wann dann?

Ich weiß darum: Die Frage allein heilt mich - heiligt.

Doch urplötzlich erfahre ich, all meine Fragen sind still
und stellen sich mir nicht mehr.

Antworten formen sich für mich von selbst.
In mich hinen - in mir - und zugleich aus mir hinaus.

Denn meine Existenz lädt mich ein.
Gelingt es mir mich zu stellen,
schöpfe ich Krug um Krug all mein
Leben und Sterben.

Ich liebe.

Mein Sein.




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