Du brauchst mich nicht, ... .; Wort&Bild Roland Förster
Verfasst: Di 10. Feb 2026, 22:27
Vermagst mich nicht zu heilen - retten, da dies mir selbst obliegt.
Es liegt an dir, dich selbst gut zu umsorgen - dich selbst zu lieben.
In dir - all deine Schatten - deine Dunkelheit,
wie auch dein Licht und Leuchten - anzuerkennen.
Gelingt dies dir bei dir, welch wunderwahrer Weg
dich selbst, zugleich auch mich noch zu bereichern.
So weißt du um Empfängnis, Geburt, das Leben, Lieben, Hassen.
Das Lernen und das Lehren. Hinnahme und Annahme, Hingabe und Abgabe.
Und: "Solve et couagula."
Das Reden und das Schweigen. Das Sterben zu begleiten
- und ja sogar auch um den eigenen Tod.
Der Schmerz, der innere und auch äußere Krieg, wie auch der Frieden,
sind dir Dozenten, Lehrer und Mentoren.
Tränen der Traurigkeit, auch jene dir zur Freude, begleiten dich
wie treue Weggefährten.
Das stille Lächeln, das laute Lachen - ist dir Erfüllung und Bereicherung.
So bist du selbst - eigenständig und frei, in deinem Handeln, Sein und Wirken.
Liebe - wie auch Freundschaft - willst du "dir und mir" schenken.
Sie fließend, "tanzend und singend" reichen.
Frei von Anhaftung - und fern von Erwartungshaltung
an "dich und mich - an uns".
- So, wie sie "dir und mir" von Gott gegeben ist.
Sind wir uns ebenbürtig - und auf Augenhöhe - vertraulich, achtsam
in unser beider Seelentiefen tarierend, addieren wir uns gerne als
zwei "Eigen- und Vollständige Seelen" und kreieren gemeinsam dabei liebend
"großes und kleines Leben".
- Neu und kostbar.
Du brauchst mich nicht, da du dir selbst genügst.
Doch wählst du mich gerne,
ist dir mein "Handeln und Wirken"
- mein Sein es wert, dass du mich
in dein "Leben und Lieben" einlädst.
So sind wir klangvoll - bist du, bin ich, in "dir und mir",
in Höhen und durch Tiefen,
einander liebevoll und stimmig.
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