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Mir gefällt, was ich sehe. Wort&Bild Roland Förster

Verfasst: Do 12. Mär 2026, 22:39
von Roland Förster
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Du stellst dir ja vielleicht - wie ich mir auch - folgende Fragen:

"Was ich wirklich finde und empfinde."
"Wie und was ich sah - und sehe."

Zur ersten Frage, bleibe ich dir hier jedoch noch meine Beantwortung schuldig.
Dir deutet sich somit lediglich Vermutung an. Vielleicht Erahnung. Am Ende - gar Mysterium?
:lol: Sei dir gewiss: "Es wird sich zeigen, was sich zeigen soll."

Die Antwort auf die - für dich und mich - im Raum stehende zweite Frage,
will ich dir hier gerne geben, zugleich dabei natürlich auch mir selbst.


Mit meinen Augen sehe ich in die deinen und
erspüre weit mehr auf, als nur dein Außen - dein Äußeres.
Ich erfasse - und erkenne an, was sich mir anvertraut:

Leben und Liebe,
mit all ihren - und deinen - Facetten.

Erfahrungen getränkt an Kummer und Leid,
aber auch satt an Freude und Lebenslust.
- Trauer und Fröhlichkeit.

Schwere und leichte Wege,
die du gegangen bist und gehst.
- Reich an Verwicklung und Entwicklung.

Viele Enttäuschungen
- und ihre daraus resultierenden Segnungen,
nämlich durch das Ende - in Klarheit
- einer jeder Täuschung.

Krieg und Frieden.
Angriff und Rückzug.
Flucht und Stellung.

Resignation, Verzweiflung,
wie auch Urvertrauen,
Hoffnung und Zuversicht.

Selbstzweifel
und Selbstvertrauen.

Dein dich Offenbaren
- wie auch dein Schutz suchendes
dich Verstecken.

Verwundung und Heilung.
- Im Wandel von Unbewusstheit zu Bewusstheit.
Bewusstwerdung, als fortlaufender Prozess.
- Durch Heilwerdung ins heile Sein.
:idea: :arrow: .... Solve et Coagula ....
- Ein wundervolles Farbenspiel von Nigredo zu Rubido.

Deine Eigen- und Vollständigkeit.
- Dein Freiheit und Unabhängigkeit liebendes
Sein und Wirken.

- Und natürlich dein Potential exakt das zu leben - zu sein,
alles was du zwar schon bist, jedoch noch offen und ungehindert
leben und lieben willst - und es auch wirst.


Dies war - und ist für mich spannend und zugleich entspannend.
- Mir jedenfalls soweit genug - die Möglichwerdung wirklicher
Begegnung einzuleiten.

Traue dich,
oder lass es sein.

Begegnung, bedingt Augenhöhe.
Mut, setzt Urvertrauen voraus.

:idea: :arrow: Der Lohn für ein Leben in Liebe,
ist Liebe im Leben.


Einlassung, oder Auslassung, das ist die Frage.
- Somit lässt dich selbst Hamlet (*Hamnet) grüßen. ;)


:arrow:
Englischer Textauszug:
"To be, or not to be, that is the question:
Whether 'tis nobler in the mind to suffer
The slings and arrows of outrageous fortune,
Or to take arms against a sea of troubles,
And by opposing, end them? To die: to sleep;

No more; and by a sleep to say we end
The heart-ache and the thousand natural shocks
That flesh is heir to, ’tis a consummation
Devoutly to be wish’d. To die, to sleep;
To sleep: perchance to dream: ay, there’s the rub;

For in that sleep of death what dreams may come
When we have shuffled off this mortal coil,
Must give us pause: there’s the respect
That makes calamity of so long life;
For who would bear the whips and scorns of time,

The oppressor’s wrong, the proud man’s contumely,
The pangs of despised love, the law’s delay,
The insolence of office and the spurns
That patient merit of the unworthy takes,
When he himself might his quietus make

With a bare bodkin? who would fardels bear,
To grunt and sweat under a weary life,
But that the dread of something after death,
The undiscover’d country from whose bourn
No traveller returns, puzzles the will

And makes us rather bear those ills we have
Than fly to others that we know not of?
Thus conscience does make cowards of us all;
And thus the native hue of resolution
Is sicklied o’er with the pale cast of thought,

And enterprises of great pith and moment
With this regard their currents turn awry,
And lose the name of action. – Soft you now!
The fair Ophelia! Nymph, in thy orisons
Be all my sins remember’d."